Diagnostik
Institutsambulanz und Tagesklinik bieten:
- neurologische Diagnostik
- psychiatrische/psychologische Diagnostik
Zur apparativen medizinischen Untersuchung stehen hausintern zur Verfügung:
- Labor
- EKG
- EEG
- Röntgenuntersuchungen
- CT
Beispiele für angewendete neuropsychologische und neurophysiologische Testverfahren:
- Intelligenztests, Entwicklungstests
- Aufmerksamkeitstestung
- Tests zur auditiven/visuellen Wahrnehmung
- Tests zur Messung von Fein- und Grobmotorik
- Persönlichkeitstests
- Familiendiagnostik
Die Diagnostik im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist dadurch gekennzeichnet, dass neben Ärzten und Psychologen auch andere Berufsgruppen, die mit ihrem Kind arbeiten, sowie insbesondere Eltern, andere Sorgeberechtigte und wichtige Bezugspersonen einbezogen werden.
Therapie
Unsere Mitarbeiter arbeiten nach einem integrativen und multimodalen Behandlungskonzept. Dies bedeutet, dass das therapeutische Vorgehen auf die persönliche Lebenssituation und das spezifische Krankheitsbild des Kindes/Jugendlichen abgestimmt und die Familie in die Behandlung aktiv einbezogen wird. Zur Verfügung stehen:
- tiefenpsychologisch/analytische Therapieformen
- verhaltenstherapeutische Interventionen
- Familientherapie/systemische Therapie
- Gestalttherapie (z. B. Maltherapie)
- Musiktherapie
- Ergotherapie/sensorische Integration
- Bewegungstherapie / Psychomotorik
(z. B. Turnen, Schwimmen, Klettern, Ballspiele) - logopädische Diagnostik und Therapie
- Elternberatung/Psychoedukation
- Entspannungsverfahren
In einem individuellen Wochenplan legen wir die einzelnen Behandlungsmaßnahmen für den Patienten fest. Sämtliche Therapieformen können in Einzelgesprächen, als Familientherapie oder in der Gruppe Anwendung finden. Je nach Alter bzw. Entwicklungsstand werden sie z. B. in Form von Spiel- oder Maltherapie, als Rollenspiel oder Gesprächstherapie durchgeführt.
Die Beschulung der teilstationär behandelten Kinder und Jugendlichen erfolgt in Kleinstgruppen von 2-4 Schülern. Der Unterricht findet vormittags statt und dauert je nach Leistungsstand, Krankheitsbild und persönlicher Belastbarkeit ein bis fünf Stunden pro Tag. Das Unterrichtsmaterial wird mit den Lehrern der Heimatschule abgestimmt.
Am Ende eines Aufenthaltes werden die diagnostischen Befunde und der Therapieverlauf in einem ausführlichen Arztbrief zusammengefasst, der dem weiterbehandelnden Arzt und auf Wunsch auch den Eltern ausgehändigt wird.

nach Warnke/Remschmidt.
Weiterbildung
Chefärztin Dr. Andrea Haverkamp-Krois hat eine Weiterbildungsermächtigung beantragt, so dass Assistenzärzte die Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie im DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg absolvieren können. Im Verbund mit weiteren Kliniken im Raum Rheinland-Pfalz beteiligen wir uns an einer kontinuierlichen Fortbildungsreihe zu Themen der Kinder- und Jugendpsychiatrie für Assistenzärzte in der Weiterbildung.
Intern werden für sämtliche Mitarbeiter in regelmäßigem Turnus Fortbildungsveranstaltungen und Fallsupervisionen durchgeführt. Die Stationsteams werden durch externe Supervisoren einmal monatlich supervidiert.
Unser Zentrum plant die Einrichtung von Praktikumsplätzen für Kinder- und Jugendlichentherapeuten, Ergo-, Bewegungs- und Musiktherapeuten sowie für Kinderkrankenschwestern/-pfleger, Heilpädagogen und Sozialpädagogen.



