Ärzte bei einer Operation

Leistungen

Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

1. Operative Behandlung

Alle modernen Osteosyntheseverfahren der oberen und unteren Extremität wie:
  • winkelstabile Implantate bei Oberarmkopfbrüchen und handgelenknahen Speichenbrüchen
  • Plattenosteosynthesen von Oberarm- und Unterarmschaftfrakturen
  • AO-Nagelung von Oberarmschaftfrakturen (statisch/dynamisch)
  • TEN-Stabilisierung von kindlichen Oberarm- und Unterarmschaftfrakturen
  • Kombinationsosteosyntheseverfahren (Platte/Zuggurtung) bei komplexen Ellenbogengelenkverletzungen
  • kopferhaltende Schraubenosteosynthesen bei Oberschenkelhalsfrakturen mit kanülierten Schrauben bei jüngeren Unfallverletzten
  • kopferhaltende Schraubenosteosynthese mittels dynamischer Hüftschraube (DHS) bei Oberschenkehalsfrakturen des älteren Unfallverletzten
  • Gamma-Nagelung bei Oberschenkelhalsfrakturen und körpernahen Oberschenkelfrakturen
  • AO-Nagelung bei Oberschenkelschaftfrakturen (UFN)
  • Plattenosteosynthesen bei Oberschenkelschaftfrakturen
  • Retrograde Oberschenkelnagelung bei körperfernen und kniegelenknahen Oberschenkelfrakturen sowie Stabilisierung dieser Frakturen durch winkelstabile Implantate (LISS)
  • TEN-Schienung bei kindlichen Ober- und Unteraschenkelfrakturen
  • Plattenosteosynthesen von komplexen Schienbeinkopfbrüchen mit LISS, AO-Platten, kanülierten Schrauben
  • AO-Nagelung von Unterschenkelschuftfrakturen (UFN)
  • Kombinationsosteosynthesen bei komplexen Sprunggelenkfrakturen (AO-Platten, Schrauben, kanülierte Schrauben)
  • Rekonstruktion von Fersenbeinfrakturen mit Spezialplatten
  • Osteosynthese von Fußwurzel- und Mittelfußfrakturen mit Platten, Schrauben und Klammern
  • Fixateur externe - Stabilisierung bei allen komplexen und offenen Brüchen der oberen und unteren Extremität
  • Korrekturosteotomien bei insbesondere gelenknahen fehlverheilten Brüchen

Endoprothetische Frakturversorgung

  • Duokopfprothesen bei Oberschenkelhalsfrakturen des älteren Patienten
  • zementierte/unzementierte Hüftgelenkprothesen (REP) bei Oberschenkelhalsfrakturen des jüngeren Patienten
  • Endoprothese des Schultergelenkes bei Oberarmkopfmehrfragmentbrüchen des älteren Patienten

Endoprothetische Versorgung bei Verschleißerkrankungen (Arthrosen)

  • zementierte/nicht zementierte Endoprothese des Kniegelenkes bei Kniegelenkarthrose
  • zementierte/nicht zementierte Endoprothese des Hüftgelenkes bei Hüftgelenkarthrose (TEP)

Arthroskopische Operationen

  • Arthroskopie des Schultergelenkes und operative Versorgung bei degenerativen Schultererkrankungen (Kalkschulter, Schulterengpasssyndrom)
  • Arthroskopie des Kniegelenkes bei degenerativen Kniegelenkerkrankungen wie Knorpelschäden, verschleißbedingten Meniskusschäden sowie bei unfallbedingten Verletzungen des Kniegelenkes wie traumatische Meniskusverletzungen, Verletzungen der Kreuzbänder oder unfallbedingte Knorpelschäden
  • Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes bei verschleißbedingten Knorpelschäden, unfallbedingten Knorpelschäden oder nach Einklemmung bei Bandverletzungen
  • Arthroskopie des Handgelenkes bei verschleißbedingten und unfallbedingten Verletzungen von Bändern der Handwurzelknochen sowie des Diskus triangularis bei verschleißbedingten und unfallbedingten Knorpelschäden, bei das Handgelenk betreffenden Speichenbrüchen
  • Arthroskopie des Ellenbogengelenkes und des Hüftgelenkes bei verschleißbedingten Erkrankungen

Fußchirurgie

  • alle modernen Operationsverfahren bei Erkrankungen der Fußgelenke wie z. B. Arthrose des Großzehengrundgelenkes; Hallux valgus-Fehlstellung der Großzehe
  • gelenkerhaltende und gelenkersetzende Operationsverfahren bei verschleißbedingten Erkrankungen der Zehenmittelgelenke wie Krallenzehen oder Hammerzehen
  • sämtliche Operationsverfahren bei Verletzungen des Fußskeletts mit Verdrahtungen, Platten- und Schraubenosteosynthese bei Mittelfuß-, Fußwurzel- oder Fersenbeinbrüchen

Rekonstruktive Sehnenchirurgie und Weichteilchirurgie

  • Wiederherstellung unfall- oder verschleißbedingter Sehnenrisse aller Gelenke wie z. B. der langen Bicepssehne am Oberarm, der Quadriceptssehne bzw. Ligamentum patellae am Knie, der Achillessehne einschließlich eines erforderlichen Sehnentransfers mit frühfunktioneller Nachbehandlung
  • operative Entfernung von Schleimbeuteln am Knie und am Sprunggelenk nach traumatischen Schleimbeutelverletzungen

Mikrochirurgische Eingriffe

  • Nervenlösungen in mikrochirurgischer Technik bei Nervenkompressionssyndrom wie z. B. Tarsaltunnelsyndrom (Einengung des Nervus tibialis am Sprunggelenk) sowie Rekonstruktion von Nervenverletzungen einschl. eines evtl. erforderlichen Nerventransfers

2. Konservative (nicht operative) Behandlung

  • Gipsbehandlung von nicht operationsbedürftigen Knochenbrüchen aller Gelenke
  • konservative Behandlung nicht operationsbedürftiger Beckenbrüche einschließlich Schmerztherapie und physiotherapeutische Nachbehandlung
  • konservative Behandlung nicht operationsbedürftiger Wirbelbrüche einschl. Schmerztherapie und physiotherapeutischer Nachbehandlung
  • konservative Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule einschl. neurologischer und falls erforderlich neurochirurgischer Mitbehandlung
  • Behandlung und Überwachung nicht operationsbedürftiger Schädel-Hirn-Verletzungen mit Computertomographie, neurologischer und falls erforderlich neurochirurgischer Mitbehandlung

3. Allgemeines

  • Erstbehandlung und Notfallversorgung schwerst Unfallverletzter rund um die Uhr mit Computertomographie sowohl bei Arbeitsunfällen (Berufsgenossenschaft) als auch bei privaten Unfällen mit der Möglichkeit des luftgebundenen (Hubschrauber) als auch der erdgebundenen (Rettungswagen) Weitertransportes nach Stabilisierung der Vitalfunktionen.


Handchirurgie

Definition des schnellenden Fingers (Schnappfinger, Tendovaginitis stenosans, Digitus saltans, Trigger finger, Snapping finger, Doigt á ressort, Dito a scatto)

Es handelt sich um ein häufiges Krankheitsbild im Bereich der Hand, verbunden mit einem schmerzhaften Schnapp-Phänomen eines oder mehrer Finger. Betroffen sind überwiegend Frauen im Alter über 50 Jahre. Meist ist der Daumen betroffen, es folgen der Mittelfinger und dann die übrigen Langfinger. ...
weitere Informationen zum schnellenden Finger


Definition des Karpaltunnelsyndroms

Der "Karpaltunnel" beginnt anatomisch am Übergang vom Handgelenk zur Handwurzel. Im Bereich der Handwurzel bilden die acht Handwurzelknochen in Form eines flachen U - Bogens den Boden und die Seiten des Kanals, das kräftige, querverlaufende Handwurzelband (Retinaculum flexorum) bedeckt den Kanal. ...
weitere Informationen zum Karpaltunnelsyndrom


Definition des Ganglions

Ganglien (Überbeine) sind die im Bereich der Hand und des Handgelenkes am häufigsten zu findenden gutartigen Tumoren (Schwellungen). Ganglien gehen von Gelenkkapseln und Sehnenscheiden aus, es sind kugelförmig-ovale, teilweise sackförmige Gebilde mit einem Stiel, der sie mit einer Gelenkkapsel oder...
weitere Informationen zum Ganglion


Definition der Dupuytren-Kontraktur

Bei der Dupuytren - Kontraktur handelt es sich um eine narbenähnliche, strangförmige, straffe Verkürzung der sogenannten Palmaraponeurose. Die Palmaraponeurose ist eine unter der Haut der Hohlhand gelegene dreieckförmige, bindegewebige Platte, die am ganzen übrigen Körper in Form einer wesentlich...
weitere Informationen zur Dupuytren-Kontraktur

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